Bericht eines Patienten über den Hanfgebrauch bei Spondylitis ankylosans
Ich leide an Spondylitis ankylosans. Diese Krankheit ist auch unter dem Namen Morbus Bechterew bekannt. Es handelt sich um eine chronisch entzündliche rheumatische Erkrankung, die zu Versteifungen und weiteren Beschwerden führt. Diese angeborene Krankheit setzt zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr ein und trifft ungefähr1.5% der Bevölkerung. Im meinem Fall haben ein Autounfall vor 10 Jahren und die darauffolgenden Operationen zum Ausbruch der Krankheit und zur Verschlechterung der Lage geführt. Die Diagnose M. Bechterew wurde vor 5 Jahren gestellt und seither beziehe ich eine volle IV-Rente und bin arbeitsunfähig. Durch die Krankheit habe ich zahlreiche Beschwerden: Muskelkrämpfe, starke Nervenschmerzen, degenerative Veränderungen der Hüftgelenkknorpel, Gelenkschmerzen und Schmerzen durch die chronische Entzündung, dies im ganzen Körper und hauptsächlich in der Wirbelsäule und im Nacken. Da M. Bechterew eine unheilbare Krankheit ist, können die Medikamente, die ich einnehme, die Beschwerden nur lindern, aber nicht vollständig heilen. Die Entzündungen und Schmerzen werden zwar gelindert, aber nicht vollständig unterdrückt. Diese Medikamente sind teuer und leider bin ich von ihnen abhängig. Ausserdem führen sie zu Magenbeschwerden, welche ich mit einem weiteren Medikament bekämpfen muss.
Durch den Hanfkonsum werden meine Schmerzen stark vermindert, ich habe weniger häufig Magenbeschwerden und meine Muskelkrämpfe nehmen deutlich ab. Zudem schlafe ich besser und habe meinen Appetit wiedergefunden. Aufgrund meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass der Hanfkonsum nicht gesundheitsschädlicher ist als Alkohol, Tabak oder Kaffee. Im Gegenteil: Studien, welche in den letzten Jahren durchgeführt wurden, weisen darauf hin, dass Hanf sogar weniger schädlich ist als diese frei verkäuflichen Drogen! Aus diesem Grund rate ich allen, Hanf als Medikament auszuprobieren. Wenn der Hanf jemandem gut tut, dann um so besser, wenn nicht, dann ist es nicht schlimm, da man vom Hanf in keiner Weise abhängig wird, trotz gegenteiliger Behauptungen.
Mein Arzt unterstützt mich nun in jeder Hinsicht und hat mir ein Zeugnis ausgestellt, welches meinen Hanfkonsum rechtfertigt. Somit habe ich das Recht, ganz legal Hanf zu besitzen und zu konsumieren. Es sollte niemand Angst haben, seine Beschwerden mit Hanf zu kurieren und sich von seinem Arzt ein Rezept oder ein Arztzeugnis für den Hanfkonsum ausstellen zu lassen. Mit diesen Papieren ist man wieder ein Bürger, der das Gesetz respektiert und der Besitz und der Konsum von Hanf sind völlig rechtens. Allerdings muss man aufpassen: in der Schweiz ist nur Naturhanf und jedes andere Präparat (wenn nicht selbst und in kleinen Mengen hergestellt) fällt leider unter das Betäubungsmittelgesetz (BetmG).
Ich hoffe, dass es in der Zukunft möglich wird, in allem Anstand hochwertigen und preisgünstigen Hanf zu kaufen, und dies ohne Schwarzmarkt und organisierte Kriminalität! Aber bevor dies möglich ist, muss zuerst die Rechtslage um den Anbau, den Verkauf und den Konsum klar geregelt sein!
Ich danke allen Hanfproduzenten- und Verkäufern. Dank ihnen ist es möglich, sich in der Schweiz einfach und legal Hanf zu verschaffen.
Mein Bericht betrifft nur eine der Einsatzmöglichkeiten des Hanfs, es gibt noch viele andere! Ich denke z.B. an die therapeutische Anwendung, das Papier, Nahrungsmittel, Getränke, Isoliermaterial, Kosmetika usw. Dazu ist Hanf eine pflegeleicht Kulturpflanze: sie kann in nur 100 Tagen eine Höhe von 3 Metern erreichen, passt sich bestens an alle klimatischen Verhältnisse an und gibt auch im biologische Anbau eine hervorragende Ausbeute!
Von einem ehemaligen Informatiker, welcher sich mit Hanf therapiert!
Die Prohibition hat nichts genützt, somit bleibt nur die vollständige Legalisierung!
Die Zukunft aller Nationen hängt unter anderem auch von der Legalisierung ALLER Drogen ab!
Es gibt keine Zukunft ohne Legalisierung!