Cannabis der Film.ch

«Cannabis» handelt von der Begegung und dem Aufbau einer Freundschaft zwischen Remo - einem 16-jährigen Kifferjungen - und einem konservativen Schweizer Bundesrat, der aus medizinischen Gründen gezwungen wird, heimlich - und gegen das politische Programm seiner Partei - Cannabis zu konsumieren. Der Film erzählt mit augenzwinkerndem Humor das Entstehen einer Beziehung zwischen zwei ungleichen Menschen, die den Generationenkonflikt überwinden und wie sie mit ihren Problemen im Alltag fertig werden.

VEGA FILM ZEIGT

Cannabis: Probieren geht über Regieren

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In Koproduktion mit Schweizer Fernsehen und TELECLUB Unterstützt durch das Bundesamt für Kultur (EDI), Zürcher Filmstiftung, Stadt und Kanton Bern.

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Cannabis - LangSynopsis
- Der 54-jährige, konservative Bundesrat ALOIS MUMENTALER (Hanspeter Müller-Drossaart) hat schon lange den Bezug zum Volk, seinen Mitmenschen und sich selbst verloren: Seine repressive Anti-Drogenkampagne ist ein Flop, Parteipräsidentin ASTRID BÄNZIGER (Lilian Steffen) will ihn zum Rücktritt bewegen und seine Frau BEATRICE (Viviana Aliberti) fordert die Scheidung. Doch nicht genug: man diagnostiziert bei Mumentaler den «Grünen Star», eine Augenkrankheit, die zur Erblindung führen kann.

Weil MUMENTALER auf herkömmliche Medikamente nicht anspricht, rät ihm sein Augenarzt DR. GUIDO HABLÜTZEL (Andrea Zogg) zu einem alternativen Heilmittel: Cannabis. Bereits in den 70er Jahren haben Wissenschaftler in Berkeley herausgefunden, dass Cannabis den Augendruck bis um die Hälfte senkt - was für eine erfolgreiche Operation des «Grünen Star» unbedingt notwendig ist. MUMENTALER ist vor die Wahl gestellt: entweder langsam erblinden oder heimlich Cannabis konsumieren.

Durch einen Beinahe-Unfall trifft MUMENTALER auf den 16-jährigen Schüler REMO (Joel Basman). REMO ist regelmässiger Kiffer und in den Augen des Rektors ALBERT «ROTTWEILER» WYLER (Max Rüdlinger) ein Taugenichts. MUMENTALER packt seine Chance beim Schopf: Er stiftet REMO an, ihm wöchentlich seine «Medizin» zu beschaffen. Der 16-Jährige wiederum sieht in dem Politiker einen naiven Kunden, der locker den vierfachen Preis für die Ware bezahlt - und nochmals den gleichen Betrag für Geheimhaltung!

Probieren geht über regieren: Dank Cannabis sieht MUMENTALER wieder klar. Doch der tägliche Konsum von Hanf-Brownies und Hasch-Joghurts bringen MUMENTALER immer wieder in riskante Situationen im Bundeshaus, aus denen er sich nur mit viel Witz und Charme retten kann. Sein neues, unorthodoxes Auftreten verblüfft seine Mitarbeiter, die Medien, ja sogar das Schweizer Volk. MUMENTALER ist plötzlich populär.

Auch die Beziehung zwischen dem Bundesrat und seinem Dealer entwickelt sich: Aus der seltsamen «Geschäftsbeziehung» wächst eine (unerwartete) Freundschaft. Der 16-Jährige scheut sich nicht, dem Magistraten seine Meinung zu sagen und artikuliert die Probleme der Jugendlichen. Und der Bundesrat berät den Schüler bei der Bewerbung für eine Lehrstelle. So wie REMO MUMENTALER überzeugt, für seine Frau BEATRICE zu kämpfen, gibt MUMENTALER REMO Tipps, wie er die schöne SABRINA (Deleila Piasko), eine Antikifferin, für sich gewinnen kann.

Durch den Einfluss von REMO beginnt MUMENTALER mehr und mehr, seine Sicht der Dinge zu ändern. Das Resultat: Er lässt ein neues liberales Drogenleitbild ausarbeiten. Mit dieser politischen Kehrtwende stösst er ASTRID BÄNZIGER vor den Kopf. Mit Hilfe von Fraktionschef REINHART SCHLATTER (Jean-Pierre Cornu) schafft es die Parteipräsidentin, MUMENTALER aus der Partei auszuschliessen und ihn politisch zu isolieren. Doch durch die neu gewonnene Unterstützung der politischen Linken erhält MUMENTALER für die anstehenden Bundesratswahlen überraschend Schützenhilfe.

Kurz vor den Wahlen kommt es zum Eklat: REMO wird von Rektor ALBERT WYLER beim Dealen auf dem Schulhof erwischt. Dem 16-Jährigen droht eine strafrechtliche Verfolgung. Nur MUMENTALERS Einfluss könnte REMO vor einem Eintrag ins Strafregister bewahren. Dies bringt den Bundesrat in ein moralisches Dilemma: Entweder er bekennt sich zum jugendlichen Kiffer oder er riskiert, nicht wiedergewählt zu werden. Schweigt der Bundesrat, verrät er seinen Freund, den er höchstpersönlich zum Dealen angestiftet hat...

P.S.

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