Es geht wieder um Hanf aus Litzistorf

Strafgericht Sense weist Fall zurück an das Untersuchungsrichteramt

Freiburger Nachrichten Mittwoch 28. Februar 2007,

In drei Monaten soll der CannaBioland-Prozess erneut vor dem Strafgericht Sense verhandelt werden. Am Dienstag standen zwei Brüder vor Gericht, von denen einer in Litzistorf Hanf angebaut hatte.

TAFERS.

Die Geschichte wiederholt sich: Es ist nicht das erste Mal, dass sich jemand vor dem Strafgericht Sense verantworten muss, weil er in Litzistorf bei Bösingen Hanf angebaut hat. Der Fall CannaBioland - wohl einer der grössten Hanffälle in der Geschichte des Kantons - war am 17. September 2001 das letzte Mal in Tafers verhandelt und schliesslich an die Untersuchungsbehörden zurückgewiesen worden. Für den kommenden Mai ist eine Neuauflage des Prozesses geplant.

Auch die aktuelle Verhandlung gestern verlief nicht reibungslos. Die beiden Verteidiger sparten nicht mit Kritik an der Untersuchungsrichterin. Aus der Anklageschrift sei nicht klar ersichtlich, warum die Angeklagten eigentlich vor Gericht stehen. Das Strafgericht Sense unter der Leitung von Peter Rentsch teilte diese Bedenken und wies auch diesen Fall zurück an die Untersuchungsbehörden.

im Bericht auf Seite 3