Liebe Kunden, ehemalige und Interessierte,
Am 29 August 2007 hat das Kantonsgericht das Urteil vom Untersuchungsrichteramt Schaffhausen bestätigt. 180 Tagesätze a 30 Fr. bedingt auf 2 Jahre, plus 5600 Fr. Verfahrenskosten.
Ich möchte mich ganz herzlich bedanken bei allen, die mich mit Briefen und ihrer Anwesenheit unterstützt haben.
Schaffhausen 09.09.2007
Leider hat die Richterin dies nicht gewürdigt.
Sowie Sie nicht beachtet hat, dass ich immer bei den Behörden mein Tun offengelegt hatte und dies toleriert wurde.
Einige durch die Polizei beschlagnahmten Unterlagen und Rezepte von Schaffhauser Ärzten waren in den Akten des Untersuchungsrichteramtes und der Richterin nicht zu finden. Weshalb diese nicht in den Akten sind dürfte klar sein, ihre Karriere in der Medizin oder Politik könnte auf dem Spiel stehen.
Dies ist aber wieder eine andere Geschichte, was aber noch zusätzlich zum Urteil dazu beiträgt, dass ich wieder einmal den Glauben an Gerechtigkeit, Ehrlichkeit und Menschlichkeit in die Behörden, in die Justiz und in die Politik verloren habe.
Einen Weiterzug an das Obergericht bis vor Bundesgericht würde bestimmt noch zwei Jahre dauern. Zulange, meine Energie ist auf dem Nullpunkt, deshalb werde ich dieses Urteil akzeptieren und nicht weiterziehen.
Für mich heißt es jetzt nach acht Jahren, Abschied nehmen vom Projekt „Hanf für Gesundheit“. Die Firma wird stillgelegt und steht zum Verkauf.
Hanftropfen und Massageöl werden nicht mehr hergestellt.
Beratungen werden keine mehr stattfinden, da ich mich damit ja ebenfalls strafbar mache.
Leider ist im Bericht der Rundschau vom 29 August 2007 zu wenig registriert worden, dass ich keine Hanftropfen mehr herstelle, seit dem Urteil des Untersuchungs-Richteramtes im April.
Viele schwerkranke Menschen aus der ganzen Schweiz haben nach dem Bericht mich angerufen, mir Ihr Schicksal mitgeteilt und möchten genau diese Tropfen beziehen.
Es bricht mir jedesmal das Herz, wenn ich die Leute abweisen muss.
Deshalb habe ich beschlossen das Telefon abzustellen, es belastet mich und meine Familie zu sehr.
Falls Sie Fragen haben und Antworten suchen, erkundigen Sie sich beim Schweizerischen Beobachter nach einer Selbsthilfegruppe in ihrer Nähe oder erkundigen Sie sich auf der Webseite: http://www.acmed.org/german/home.htm
oder fragen Sie ihren Arzt, der Sie zu mir überwiesen hat. Bestimmt kennt er in der zwischenzeit eine neue Adresse.
Nochmals vielen, vielen Dank für Ihre Hilfe und alles Gute für die Zukunft.
Mit freundlichen Grüssen Jeanette Meister