Luftbefeuchtung

Die Pflanzen wachsen hölzern, die Blätter haben wenig Finger und die Ernteergebnisse sind nicht die besten? Die Luft ist sehr trocken, dieses strapaziert die Pflanzen, diese wachsen besser, wenn die Luftfeuchtigkeit bei 60% liegt. Also muss die trockene Luft befeuchtet werden aber wie macht man das nur?

Luftbefeuchtung, dass Mist&Cool

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Klimatisierung ist wichtig und die Feuchtigkeit ist ein Faktum zur Temperatur und zur Beleuchtung. In diesem Abschnitt wird beschrieben wie eine Nebeldüse über ein Hygrostat angesteuert wird.

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schlechte Improvisation
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Hygrostatschaltung
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das ganze Wasser

Oben ist eine Improvisation zu sehen, von der die Luft jedoch nur etwas befeuchtet wird. In dem weißen Schlauch (Mist & Cool) befinden sich Nebeldüsen, die in der Mitte oben nebelt gerade, die anderen sind absichtlich verstopft. Der feine Nebel verdampft nur zum Teil und das Wasser soll die Pflanzen nicht befeuchten. Dieses kann durch die starke Lichtquelle zu Verbrennungen führen und kann den Wasserhaushalt der Wuchsmedien verändern. Außerdem handelt es sich um kalkhaltiges Leitungswasser. Das schlimmste Problem sind Kalkablagerungen auf den Blättern. Selbst wenn der Wassernebel in der Luft verdunstet wird der Kalk sich auf den Blättern setzen. Deswegen wird das Wasser von einem schrägem Gartenfließ aufgefangen und kann durch den senkrechten Filterstumpf herabrinnen. In der Wanne aus Teichfolie wird dieses aufgefangen und kann per nass trocken Sauger entfernt werden. Mittug ist ein Hygrostat zu sehen. Mit dem Rad kann man einstellen, ab wann ein Impuls gegeben wird. Dieser Impuls öffnet dann ein Magnetventil, welches dann das Wasser durchströmen läst. Dieses hat aber seltsamer Weise anders funktioniert als es sollte. Der Impuls erfolgte zwar aber es kam kein zweiter, der das Magnetventil wider ausgehen ließ. Deswegen wird noch das Stromstoßrelais benötigt, welches rechts neben dem Hygrostat zu sehen ist.

Unten sammelt sich das Wasser. Eine Nebeldüse stößt pro Stunde mehrere Liter Wasser aus und durch die starke Ablüftung läuft die Befeuchtung bei trockener Luft durch, somit kann sich einiges an Wasser anstauen.

(So, wie es hier zu sehen ist befeuchtet der Nebel die Luft nur unzureichend, Leider kann die Nebeldüse nicht im Vorraum integriert werden.)

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Schaltung

Das Hygrostat kann man so anschließen, dass wenn die Feuchtigkeit steigt Strom weitergeleitet wird oder dieser nicht mehr weitergeleitet wird. Wenn die Luftfeuchtigkeit sinkt schaltet es zurück. Irgendwie hat dieses aber mit dem zurückschalten nicht geklappt. Die Luft war trocken und die Befeuchtung begann. Dadurch, dass die Luftfeuchtigkeit stieg kam aber kein weitere Impuls und somit lief die Befeuchtung am Stück. Es gibt zwei Möglichkeiten, aus diesem Gerät hinauszuleiten aber irgendwie funktionieren beide Möglichkeiten zu diesem Verwendungszweck nicht.

Damit das sekundengenaue Befeuchten klappt wird noch ein Stromstoß Relais benötigt, welches sich neben dem Hygrostat befindet. Das Anschließen: Die Stromversorgung wird von links in die Lüsternklemme angeklemmt. Dieses ist hier noch nicht geschehen. Aus der Lüsternklemme wird ein blaues Kabel in das Stromstoß Relais zum versorgen in A1 oder A2 angeklemmt. Ein braunes wird in dem Hygrostat auf 1 angeklemmt und geht auf 4 wider raus und zwar in das Stromstoß Relais zum Versorgen (A1 oder A2). Nun leitet man ein braunes Kabel aus der Lüsternklemme in das Relais zum Weiterleiten (3 oder 4). Aus 3 oder 4 geht man dann wider raus. Dieses Kabel wird nun mit einem blauen zusammen das Magnetventil versorgen, das blaue Kabel wird aus der Lüsternklemme weiter geleitet. Nun wird die Nebeldüse sogar Minutenweise an und ausschalten.

Wenn das Stromstoß Relais mit Strom versorgt wird leitet es von eins zu zwei Strom weiter und von drei zu vier nicht. Wird es nicht mit Strom versorgt verhält sich dieses umgekehrt. Dieses liegt daran, dass in dem Stromstoß Relais mit dem Strom ein Hebel umgeworfen wird, der den Strom von eins zu zwei leitet. Ohne Stromversorgung springt dieser Hebel in dem Gerät wieder zurück, aber er leitet trotzdem Strom weiter und zwar von drei zu vier. Somit kann mit diesem Gerät Strom weiter geleitet werden, wenn gerade kein Strom fliesst!

Die Luftfeuchtigkeit sinkt und das Hygrostat hört auf Strom zu leiten, sodass das Stromstoß Relais damit beginnt von drei zu vier Strom zu leiten und das Magnetventil das Wasser durchläst. Die Luft wird befeuchtet und das Hygrostat beginnt wieder das Stromstoß Relais zu versorgen. Somit hört dieses dann wieder auf, von drei zu vier Strom weiterzuleiten.

Eigentlich müsste das Stromstoß Relais weggelassen werden können, da das Hygrostat auch anders angeschlossen werden kann. Dieses funktioniert aber nicht, die Befeuchtung wird zwar angestellt aber da es dann noch feuchter ist wird das Hygrometer die Befeuchtung nicht abbrechen. Dieses Gerät kann aber über das Stromstoß Relais umgekehrt werden.

Wichtig: Elektrokontakte, wie diese Lüsternklemme oder die Anschlüsse an dem Relais dürfen nicht mit Feuchtigkeit wie Sprühnebel durch die Nebeldüse oder der Giftspritze oder Spritzwasser in Kontakt kommen können. Aus diesem Grund werden solche Kontakte isoliert, am besten mit Silikon, wie es zu Beginn dieses Kapitels in den Fotos zu sehen ist.

Dieses ist das zweite Entwicklungsstadium in der Luftbefeuchtung mit dem Mist&Cool. Zuerst wurde das Leitungswasser auf die Jungpflanzen genebelt, damit dieses verdunstet. Kalkablagerungen auf den Blättern sowie das in die Wuchsmedien laufende Wasser waren die Folgeprobleme. Die vorab beschriebene Methode, dass Wasser in eine durch ein Gartenfließ geschaffene Tasche zu nebeln bewirkt wenig. Zu diesem Entwicklungsstadium ist diese Technik nicht effektiv und somit noch nicht empfehlenswert. Deswegen musste diese Technik noch weiter entwickelt werden, dieses wird auch angefügt.

Umkehrosmosewasser

Im Leitungswasser ist etwas Kalk und auch Nitrate enthalten. Dieses ist für die meisten Verwendungszwecke von Leitungswasser nicht schädlich. Zum gießen von Pflanzen reicht Leitungswasser, für Aquarien soll dieses enthärtet werden. Spritzmittel sollen möglichst mit enthärtetem Wasser aufgetragen werden und auch für die meisten Formen der Luftbefeuchtung ist dieses notwendig. Regenwasser oder destilliertes Wasser können anstelle des Umkehrosmosewassers verwendet werden aber von diesem ist meist nicht reichlich vorhanden.

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Umkehrosmose

Die Umkehrosmoseanlage, die oben rechts im Bild zu sehen ist, leitet nur gereinigtes Wasser in die Tonne. Ca. vier mal so viel schwemmt die gelösten Nitrate und den Kalk aus der Umkehrosmoseanlage weg. Wenn dieses gereinigte Wasser auf Pflanzen gesprüht wird oder in einer Luftbefeuchtungsanlage verwendet wird werden keine Kalkrückstände bleiben.

Diese Geräte können zusammengebaut oder in Einzelteilen gekauft werden. Der Zusammenbau dauert ein paar Stunden und ist nichts für ungeschickte Hände. Alle sechs Wochen soll der Durchlaufminderer aus dem Gerät genommen werden um für 15 Minuten Wasser durch das Gerät laufen zu lassen. Ansonsten soll das Gerät nicht eintrocknen, die Zu- und Abflusschläuche wären beim einmotten zu verkorken. Das im Foto zu sehende Gerät ist über zwei Jahre alt, es hat etliche m³ Wasser gereinigt und funktioniert immer noch einwandfrei.

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Magnetventiel

In diesem Foto ist die Vergabelung aus dem Wasserhahn zu sehen. Der Wasserhahn gabelt in den Schlauch und den Wasserfilter auf. Der Wasserfilter gabelt in die Umkehrosmoseanlage und das Magnetventil auf. Mit Wasserhähnen kann die Zufuhr unterbrochen werden. Mit Strom kann das Magnetventil gezielt geöffnet werden, es benötigt fünf Watt pro Stunde. Im späteren Verlauf wird an dem Ausgang zur Umkehrosmoseanlage ein T-Stück montiert um einen Schlauch aus dem Magnetventil mit anzuschließen. Entweder über dieses oder über den Wasserhahn kann die Umkehrosmoseanlage mit Wasser versorgt werden.

Über einen längeren Zeitraum wurde mit diesem gesäuberten Wasser das Gießwasser angerührt. Der Kalk und die Nitrate wurden aus dem Leitungswasser gefiltert, damit dieses die Pflanzen nicht belastet. Der verträgliche Dünger sollte somit noch besser durch die Pflanzen aufgenommen werden können, damit diese es einem mit höheren Erträgen danken. Diese erhoffte Entwicklung blieb jedoch aus. Die Erträge blieben in gewohnten Bereichen. Nachdem der Dünger wieder mit normalem Leitungswasser angerührt wird sanken diese nicht. Es ist zwar sehr wichtig, dass das Basiswasser nicht einen zu hohen EC Wert hat, damit es noch mit Dünger angereichert werden kann, um diesen der Pflanze zuzuführen aber ein gewisser Grund EC Wert scheint dabei nicht zu schaden. Wäre der EC Wert im Basiswasser bei 1,5 EC könnte für junge Pflanzen schon kaum noch Dünger beigegeben werden, der auf deren Bedarf genau abgepasst ist. Die Nitrate die schon im Wasser sind werden dem Bedarf der Pflanze nicht unbedingt exakt entsprechen. Auch für schon blühende Pflanzen könnte dann nicht viel Dünger beigefügt werden.

Es scheint aber ein EC Wert als Basis von bis zu 1 verträglich zu sein. Für das Wasser der zu schneidenden Stecklinge kann dieses auch mit etwas destilliertem Wasser verdünnt werden.

Dieses ist wohlgemerkt nicht in jeder Situation so:

Für Erdkulturen und solche durch die dräniert wird, ohne dieses Wasser wieder dem Gießwasser hinzuzuführen trifft dieses zu. Es gibt aber auch Systeme, bei denen das Dränagewasser in den Quelltank zurück fließt. Diesen Quelltank nur mit Wasser nachzufüllen und dann PH und EC Wert anzugleichen wird mit „vorbelastetem“ Wasser oder auch ansonsten unzureichend sein. Das Wasser soll regelmäßig, z.B. alle zwei Wochen komplett erneuert werden um sich nicht mit für die Pflanzen unverdaulichen Salzen anzureichern.

Es gibt aber auch Systeme, bei denen ohne Erde und ohne Dränage gearbeitet wird. Die Nährstofflösung wird dem Wurzelmedium zugefügt und die Pflanzen nehmen das was sie brauchen auf beziehungsweise die Wurzeln saugen sich das benötigte Wasser an. Nicht benötigte Nährstoffe lagern sich dann ab. Wenn nun nicht aufnehmbare oder nicht so massig benötigte Salze sich über z.B. zehn Wochen ablagern ohne weggespült zu werden kann dieses zur regelmäßigen Versalzung führen.

Wenn in solchen Situationen nicht dräniert wird oder dieses Wasser zurück in den Quelltank fließt wäre es Sinnvoll mit Umkehrosmose gereinigtes Wasser zu arbeiten. Ansonsten wird dieses aber meist nicht Sinnvoll sein.

Luftbefeuchtung, ein Jahr später

Im Vorjahr wurde schon erklärt, dass es nicht ganz einfach ist, bei einer hohen Ablüftung die Luft zu befeuchten. Die kleinen Ultraschall Luftbefeuchter von Fakir sind unzureichend. Leitungswasser auf die Pflanzen in der Wuchsfase zu nebeln ist zwar sehr effektiv jedoch verdunstet das Wasser aber nicht der Kalk. Dieser setzt sich auf den Blättern ab und beeinträchtigt diese. Nun ist es also notwendig, durch Umkehrosmose gereinigtes Wasser auf die Pflanzen zu nebeln, damit diese nicht durch Verkalkung beeinträchtigt werden. Dieses ist sogar möglich.

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Wasser und Pumpe
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Schallisoliert

Das saubere Wasser befindet sich im Wasserfass. Dieses wird durch die Pumpe angesogen, die es durch einen Wasserfilter in das Mist & Cool einspeist. Aus dem Wasserfilter wird der größere Teil des Wassers in das Quellfass zurückgeleitet. Durch den Plastikhahn kann der Druck, der auf dem Mist & Cool liegt eingestellt werden und die Pumpe kann dadurch, dass immer etwas Wasser in das Quellfass zurückgeleitet wird, wenigstens etwas Wasser bewegen. Da die Pumpe lärmt ist sie ein Ärgernis. Deswegen wurde eine Schallbox gebaut, die sie sehr leise werden läst. Diese ist im unteren Foto zu sehen. Fermacell Platten werden mit Holzleisten zu einer Kiste verschraubt. Diese wird mit Eierkartonmatten aus Schaumstoff ausgekleidet. Diese gibt es im Lautsprecher Bereich zu kaufen.

Da die Pumpe, die einen Druck von ca. drei Bar aufbaut, nur jeweils ein paar Minuten läuft und die Schallbox nach oben und vorne etwas offen ist kann die Hitze entweichen. Ansonsten kühlt die Pumpe sich über das in den Quelltank zurücklaufende Wasser. Dieser sollte deshalb möglichst etwas größer sein und nie lehr werden. Dann würde die Pumpe vermutlich überhitzen und kaputt gehen.

Diese Form der Luftbefeuchtung hat zudem einen erheblichen Vorteil. Spinnmilben können diese direkte Feuchtigkeit nicht gut haben. Die Blattmasse, die regelmäßig von oben befeuchtet wird, ist weitgehend Befallsfrei.

Leider können die Pflanzen nur in ihrer Wuchsphase auf diese Art und Weise befeuchtet werden, da ansonsten die Harze abgeschwemmt werden. Schimmel würde sich schnell über die ersten Blütenknollen ausbreiten und diese vernichten.

Über das umgekehrte Hygrostat wird die Pumpe aktiviert und befeuchtet die Luft auf ca. 55 bis 65 %. Bei dieser Feuchtigkeit können junge Pflanzen besser wachsen und bei den reifenden hält sich das Schimmeln der Blüten in Grenzen. Sortenbedingt kann dieses anders aussehen. Wenn die Luftfeuchtigkeit von allein reichte, konnten die Spinnmilben von den reifenden Pflanzen auf die Jungen übersiedeln. Wurde die Luft jedoch befeuchtet haben diese sich auf diesen kaum blicken lassen.

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benebelt
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benebelte Blüten

Auf den vorherigen Bildern ist zu sehen, wie der Wassernebel aus der Nebeldüse die Pflanzen befeuchtet. Da die Blätter eine große Fläche bieten und die warme Luft zudem noch umgewälzt wird kann das Wasser schnell verdunsten und die Luftfeuchtigkeit anheben. Wenn die Luft intensiv befeuchtet wird kann etwas stärker gedüngt werden um der Verdünnung durch das einsickernde Wasser entgegenzuwirken.

Nachteil dieser Luftbefeuchtung

Wenn die Luft sehr trocken ist läuft die Wasserpumpe, die durch das Hygrometer angesteuert wird, so lange bis die Luft wieder genügend befeuchtet ist. Dieses kann mehrere Minuten dauern. Da das Wasser auf die Pflanzen, die noch in der Wuchsphase der Blüte sind, genebelt wird ist dieses dann von Nachteil. Würde das Wasser nicht auf die Blätter der Pflanzen genebelt werden wäre dieses weniger effektiv da es von diesen gut verdunstet, besonders dann, wenn ein Ventilator darüber weht. Die Blätter sollen aber nur benetzt werden und das Wasser soll nicht an diesen herabtropfen. Wenn die Befeuchtung nun Minuten lang läuft und der Großteil des Wassers nicht verdunstet sondern in das CoGr einzieht ist dieses nicht gut. Dieses wäre es auch bei anderen Wuchsmedien nicht. Zum einen werden die PH und EC Werte in den Matten verändert und zum anderen bleibt das CoGr die ganze Zeit über tropfnass. Es wäre für die Pflanzen aber besser, wenn dieses für mehrere Stunden auch mal etwas trockener ist, damit die Wurzeln mehr Luft zum Atmen haben. In dem CoGr beeinträchtigt dieses die Pflanzen nur etwas aber in Erde kann es die Pflanzen umbringen.

Es wäre besser die Pflanzenoberfläche nur etwas zu benetzen, sodass dieses dann die Luft befeuchtet während der Ventilator sie darüber weht. Das Mist & Cool soll deswegen möglichst nur 20 bis 30 Sekunden laufen und dann bis fünf Minuten voll sind nicht. Die Blätter können dann abtrocknen bevor sie wieder befeuchtet werden und das Bodenklima wird nicht durch diese Weise der Luftbefeuchtung beeinträchtigt. Benötigt wäre nun eine Intervalluhr die wenigstens auf einzelne Minuten eingestellt werden kann. Eine Minute leitet sie Strom weiter und vier nicht. Diese kann nun vor das Hygrometer oder vor die Wasserpumpe in die Stromzufuhr integriert werden. Wenn die Luft dann noch zu trocken ist wird die Befeuchtung nach vier Ruheminuten wieder aufgenommen. Die Funktion einer Intervalluhr ist leider nicht in digitalen Zeituhren inbegriffen. Deshalb musste auf ein spezielles Relais zurückgegriffen werden, mit diesem können zwei Zeiten eingestellt werden die dann immer wieder nach einander ablaufen.

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Zeitrelais

angeklemmt

Mit zweien der Rädchen kann eingestellt werden, wie lange ein Zehntel dauert und mit den anderen kann eingestellt werden, wie viele Zehntel es dann läuft. So kann dieses „ABB“ Relais von einer zehntel Sekunde bis zu 100 Stunden genau eingestellt werden. Wie auf dem oberen Foto zu sehen ist werden zwei Stecker für die Stromversorgung benötigt. Einer versorgt das Relais auf A1 und A2 mit Strom, die Erdung wird nicht benötigt. Das andere Kabel wird mit der Erdung und dem blauem Kabel in einer Lüsternklemme an dem Relais vorbei geleitet wobei die Masse durch dieses hindurch geleitet wird. Sie wird auf 15 hinein und auf 18 hinaus geleitet. Nun werden die oberen beiden Rädchen auf 30 Sekunden und die unteren auf viereinhalb Minuten gestellt.

Bei diesem ist es egal, ob die Masse oder die Phase an das Relais angeschlossen wird. Für die Stromversorgung muss ein Kreislauf entstehen und sobald dieser unterbrochen ist kann auch keine Stromversorgung aufgebaut werden. In dem Gerät, dass bis zu drei Watt pro Stunde verbraucht, wird nun abwechselnd Strom weitergeleitet oder nicht. Es wird mit zwei Steckern versorgt und es speist eine Steckdose. Das Relais kann nun vor das Hygrometer oder vor die Wasserpumpe in das System der Luftbefeuchtung integriert werden.

Es ist etwas schwierig solch ein Relais zu bestellen (im Elektrohandel von Baumärkten) da diese Relais nur selten benötigt werden. Dieses wird gehandelt unter der Bezeichnung von: ABB Zeitrelais E 234 CT-TGD und es kostet ca. 60€. Dank dieses Gerätes kann die Luftbefeuchtung der Blattoberfläche nun perfektioniert werden. Es gibt jedoch noch eine weitere Kleinigkeit zu diesem, die sehr nützlich ist, ein Schwimmer mit Elektrokontakt steuert das auffüllen des Quelltanks automatisch.

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Wasserstopp
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automatische Füllung

Jedes mal, wenn dieser Schwimmer nach unten hängt leitet er Strom weiter der das Magnetventil öffnet. Dieses benötigt mit drei bis fünf Watt in der Stunde nicht viel. Sobald der Schwimmer durch das Wasser nach oben gedrückt wird unterbricht der Kontakt. Damit dieses funktioniert wird ein Metallwinkel an dem Deckel montiert, so wie es auf dem unteren Foto zu sehen ist. Der Schwimmer wird nun an diesen durch den Deckel eingelassenen Winkel angedrahtet, sodass dieser nach oben genügend Platz hat, um sich aufzurichten. Ohne diese Befestigung würde der Schwimmer waagerecht mit dem Wasser steigen und den einmal begonnenen Stromkontakt nicht wieder abbrechen. Da das Fass nicht überlaufen soll wird der Schwimmer deswegen nach unten festgebunden.

Das eine schwarze Kabel im rechten Foto ist das vormontierte Stromkabel des Schwimmers, das andere ist der verlängerte Schlauch der Umkehrosmoseanlage, der vom Badezimmer durch die Wand zum Quelltank der Luftbefeuchtung gelegt wurde.

Das Kabel des Schwimmers muss nun auch noch an das Magnetventil montiert werden, dieses ist auf dem unteren Foto zu sehen.

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Anschlüsse

Die meisten Schwimmer werden dazu benötigt, volle Fässer abpumpen zu lassen und haben deswegen nur drei Kabel. Sobald der Schwimmer senkrecht schwimmt wird der Kontakt gegeben bis der Schwimmer wieder hängt. Demnach muss dieser Schwimmer nun in dem Fass so montiert werden, dass dieser nach unten hängen kann. Das Kabel kann so bemessen werden, dass es nicht bis auf den Boden reicht. Ansonsten würde dieser waagerecht auf dem Wasser schwimmend den Kontakt nicht abbrechen und die Pumpe würde trocken laufen. Damit die Pumpe jedoch mit dem pumpen anfängt muss der Schwimmer sich aufrichten können. Somit ist er passend zu befestigen. Es kann eine Metallstange in das Fass gestellt werden oder ein Stein in dieses gelegt werden an dem das Kabel des Schwimmers angedrahtet wird, sodass es nicht verrutschen kann. Dieses soll so geschehen, dass es nicht sofort durchrostet und so, dass der Schwimmer sich aufrichten und hängen kann. Wenn ein ganzes Stück abgepumpt werden soll kann das Kabel etwas länger bemessen werden damit der Schwimmer höher steigen und tiefer hängen kann.

In dieser Situation soll jedoch das sich lehrende Fass sich selber wieder auffüllen und deswegen wird der Schwimmer gekauft der beide Funktionen beinhaltet. Somit wird nun ein Kabel für die Stromversorgung benötigt, dass in die Lüsternklemme mündet. Das blaue Kabel wird direkt an das Magnetventil weitergeleitet. Die Erdung wird an den Schwimmer angeklemmt. Die Masse wird nun an das braune Kabel des Schwimmers angeklemmt. Soll das volle Fass entleert werden wird das blaue Kabel an die Pumpe weiter geleitet. Soll das leere Fass nachgefüllt werden, so wie in diesem Fall, wird das schwarze Kabel an das Magnetventil weitergeleitet.

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abgedichtet

Da diese Instillation sich auf einem benutzten Badezimmer befindet müssen die offenen Elektrokontakte versiegelt werden. Die leitenden Stellen können zum einem mit Silikon versiegelt werden oder die ganzen Kabel mitsamt der Lüsternklemme können versiegelt werden. Diese werden mit etwas Haushaltsfolie eingewickelt die dann wieder mit Klebeband komplett umwickelt wird. Damit in dieses nicht von oben Wasser eindringen kann wird die Spalte zwischen den Kabeln noch mit Silikon versiegelt.

Zu diesem System wird so ungefähr benötigt:

eine Umkehrosmoseanlage ca. 130€

ein Magnetventil ca. 80€

ein Wassertank mit Schwimmer ca. 50€

eine drei Bar Wasserpumpe ca. 130€

Kabel, Schläuche, Anschlüsse ca. 40€

ein Mist & Cool ca. 70€

ein Hygrostat ca. 75€

ein Stromstossrelais ca. 15€

ein Zeitrelais ca. 60€


ca. 650€

In der Tagphase ist es wegen der Hitzeentwicklung durch die Armaturen und der dadurch notwendig werdenden intensiven Ablüftung schwieriger, die Luftfeuchtigkeit oben zu halten. Während nun die 60% bei trockener Zuluft, die sich noch erwärmt und dadurch noch trockener wird, oft nicht ganz gehalten werden können steigt die Feuchtigkeit nachts über 70% und die Luftbefeuchtung springt dennoch manchmal an. Um diesem den letzten Schliff zu verpassen müsste eine zweite Luftbefeuchtung den Nachtpart übernehmen. Dazu währen eine Zeituhr, ein Hygrostat, zwei Stromstossrelais, eine Wasserpumpe und ein paar Schlauch und Elektroanschlüsse nötig, dieses würde dann ca. 250€ kosten.

Die Schaltung mit dem Zeitrelais soll einer Zeituhr vorgeschaltet werden. Von der Zeituhr wird über ein Kabel ein Stromstossrelais auf A1 und A2 angeschlossen. Von eins zu zwei wird mit dem Strom und von drei zu vier ohne den Strom weitergeleitet. Um Strom weiterleiten zu können muss ein Versorgungskabel in eine Lüsternklemme münden. Aus dieser kann nun das Stromstosrelais mit der Masse auf eins und drei angeklemmt werden. Die zwei Kabel, die durch das Relais auf zwei und vier herausgeleitet werden sind in den beiden Hygrometern von eins zu vier weiterzuleiten um dann in den weitern Stromstossrelais jeweils auf A1 angeklemmt zu werden. Aus der Lüsternklemme wird das Gegenkabel (blau oder braun) auf A2 angeklemmt um die anderen beiden Stromstossrelais zu versorgen. Nun wird aus der Lüsternklemme die Masse in beiden Stromstossrelais auf drei geleitet und auf vier herausgeleitet. Von der Lüsternklemme werden diese beiden Kabel mit den jeweils anderen beiden ergänzt um dann jeweils drei zueinander passende Adern zu haben um mit diesen die beiden Pumpen zu versorgen. Es werden zwei Pumpen benötigt, da durch eine Pumpe ansonsten das inaktive Relais überbrückt wird und dieses zu Dauerstrom oder einer Störung führt.

Die Zeituhr wird nun auf 12 Stunden eingestellt, sodass die Tagzeit ca. eine halbe Stunde nach Beleuchtungsbeginn eingeleitet wird, solange benötigt die Kammer um sich zu erwärmen. Nun kann das Hygrometer für die Nacht weniger hoch eingestellt werden. Dieses ist zwar theoretisch möglich aber praktisch nicht unbedingt notwendig. Viel einfacher wäre es, der Luftbefeuchtung eine Zeituhr vorzuschalten, die nachts jeweils eine dreiviertel Stunde oder eine halbe Stunde ruht und eine viertel Stunde Strom weiterleitet. Somit wird in der Nachtphase zwar befeuchtet aber weniger intensiv. Dieses währe nicht ganz so professionell aber viel einfacher und auch billiger. Für viele Growkammern wäre irgendeine Luftbefeuchtung die funktioniert vermutlich schon Luxus.

http://freebooks.jimdo.com/robert-brungert/downloads/ Link zum Downloadbereich.

Habt ihr Fragen, Anregungen, Ergänzungen, wollt ihr zu diesem Thema etwas anmerken oder hinterfragen? Dann geht doch in das Forum und tut dieses einfach in der Rubrik Growroom. Oder ihr meint schon Ahnung zu haben? Super, dann schaut mal rein, ob ihr ein paar Fragen beantworten könnt.

Der Industrie Ultraschallbefeuchter

Erneut wird das Thema der Luftbefeuchtung angeschnitten. Im Vorfeld hat sich dabei schon herausgestellt, dass ein kleiner Ultraschallbefeuchter mit vier Liter Tank von Fakir keine merkliche Leistung in der Zuluftschneise vor den Wuchsboxen hat. Dieses Gerät wird jedoch immer noch verwendet um vor Stecklingsboxen zu befeuchten, damit es den Stecklingen bei trockener Luft dennoch nicht zu trocken wird.

Der Winter steht vor der Tür und die kalte Luft von Draußen wird im erwärmten Zustand sehr trocken. Die Pflanzen während der Wuchsphase mit Nebeldüsen zu benebeln, damit die Feuchtigkeit von den Blättern verdunsten kann, hat sich zwar bewährt aber es ist keine hundertprozentige Lösung.

Es wird in den gegebenen Möglichkeiten immer wieder versucht, das Optimum zu erreichen. Deswegen wurde nun Google im Internet verwendet um effektivere Ultraschallbefeuchter zu finden. Diese Technik scheint noch überhaupt nicht Fuß gefasst zu haben. Es konnte nur ein deutscher Hersteller ausfindig gemacht werden. Die Firma Boga, die sich auf Luftbefeuchtung zu spezialisieren scheint, wurde damit beauftragt einen KB 10 aus dem Airwin Bereich zu fertigen. Dieses Gerät befeuchtet mit ca. 310 Watt 6 Liter Wasser pro Stunde. Dieses sind ca. 53 Watt pro Liter. Im Gegensatz zu Dampf- oder Infrarotbefeuchtern spart diese Technik laut Hersteller 93% Strom ein. Die Ultraschallschwinger schwingen in einer Frequenz, die das Wasser von flüssig zu nebelig umwandelt. Es entsteht ein Aerosolnebel dessen Aerosole einen Durchmesser von 0,001mm haben. In diesem Zustand handelt es sich sozusagen noch um flüssiges Wasser das als Nebel zu sehen ist. Dieses wird aber von der Luft getragen und aufgenommen. Nachdem es dann zu Luftfeuchtigkeit geworden ist kann es auch nicht mehr gesehen werden.

Bei dem KB 10 handelt es sich um einen Kanalbefeuchter der ohne einen Luftstrom von 1,5 bis zu 3m/s nicht richtig arbeiten kann. Ein Direktraumbefeuchter ist viel teurer und benötigt erheblich mehr Strom. Also wird der KB 10 als Kanalbefeuchter zu einem Direktraumbefeuchter weiterveredelt. Dieses funktioniert ungefähr so, wie wenn ein Schneckenhauslüfter in eine Lüftungsbox eingelassen wird. Also wird in dieser Situation der KB 10 in eine Luftstrombox eingelassen.

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Ultraschallbefeuchter

Ultraschallluftbefeuchter

In den oberen Bildern ist der besagte KB 10 fertig angeschlossen in der Luftstrombox zu sehen, der Deckel mit der Raumverjüngung ist noch nicht aufgesteckt worden. Dieser Kanal Befeuchter trägt deshalb die Nummer 10 da er mit 10 Ultraschallschwingern arbeitet die jeweils 600ml in der Stunde befeuchten können. Dieses Gerät arbeitet mit 48 Volt und benötigt deshalb einen Trafo der von 230 Volt herunterspannt. Das blaue Kabel ist der zuführende Wasserschlauch, die durchsichtigen Schläuche sind der Überlauf und der Ablauf, der Ablauf ist nicht angeklemmt, da er nicht dicht gewesen ist. Normalerweise würde der KB 10 über ein Hygrostat angesteuert werden, in dieser Situation sollen aber der Lüfter und die Wasserpumpe mit angesteuert werden. Also wird eine Dreiersteckdose mit der Masse an das Hygrostat angeschlossen, die Phase und die Erdung werden an diesem vorbeigeführt. Nun kann das Hygrostat eingestellt werden und sobald der Stromkreis sich schließt fangen alle drei Verbraucher an zu arbeiten. Die beiden Anschlüsse für das Hygrostat in dem KB 10 werden mit einem Kabel überbrückt.

In dem oberen Bild ist zu sehen, dass die Öffnung in der Rückwand der Luftstrombox verengt wurde. Es wurde zuerst nicht berücksichtigt, dass diese nicht mittig vor dem gesamten Gerät sein muss, die Öffnung soll sich mittig vor den Ultraschallschwingern befinden. Durch diese weht der Ventilator auf die Rückseite des Gerätes. Dieses ist nach hinten geöffnet damit ein Teil der Luft durch die Kunststoffdüsen drückt. Ein anderer Teil der Luft soll scharf über die nach vorne liegenden Öffnungen hinwegwehen. Mit dem gradlinigen scharfen Luftstrom wird das Gerät optimal arbeiten.

Ein kleines Problem ergab sich nach kurzer Zeit. Der austretende Aerosolnebel streicht an der einen Seite zu dicht vorbei, da diese aus Holz besteht ist dieses nicht so gut, Wasser schlägt an dieser Stelle nieder. Deswegen sollte diese Luftstrombox 5 bis 10cm breiter sein. Zu der Seite an der das Steuerelement 10 cm Platz wegnimmt existiert dieses Problem nicht, wenn dieser Platz auch zur anderen Seite berücksichtigt wird kann der Aerosolnebel austreten ohne an dem Holz zu reiben. Dann muss der Ventilator wider mittig vor die Kiste platziert werden.

nicht bentigte Pumpe

In beiden vorherigen Fotos ist im oberen der Ventilator zu sehen, der auf die Öffnung der Luftstrombox ausgerichtet ist. Der Deckel ist auf diese gesetzt worden. Damit der Ventilator stabil steht ist dieser auf den Boden, der etwas länger als der Rest der Box ist, geschraubt worden. Es ist zuerst geplant gewesen, den Lüfter in eine Mülltüte blasen zu lassen und diese dann offen auf die Öffnung zu tuckern. Es genügt jedoch den Ventilator gradlinig mittig vor der Öffnung auf diese blasen zu lassen.

Im rechten Foto ist die 1,1 Bar Hochleistungstauchpumpe von Reich zu sehen. Diese arbeitet mit 12 Volt und benötigt deshalb den neben dem Wassereimer zu sehenden Gleichrichter der von 230 auf 12 Volt herunterspannt. Solche Geräte sind im Campingbedarf erhältlich. Der KB 10 soll nach Angaben des Herstellers wenigstens einen Eingangsdruck von einem Bar haben, da die Pumpe aber nicht gegen die stehende Leitung arbeitet ohne kaputtzugehen ist diese für diesen Verwendugszweck nicht geeignet. Ansonsten ist die Pumpe aber in Ordnung. Es fiel zuerst nicht auf, dass die Pumpe kaputt war, da sich das Wasser von oben nach unten selber in das Gerät drückte. Ein Ausgangsdruck von einem Bar ist nicht notwendig, es genügt 0,05 bis 0,1 Bar solange sich keine Luftblasen im Schlauch bilden.

Die beiden folgenden Fotos zeigen nun den KB 10 in der Luftstrombox im Einsatz. Dieser darf nur mit Umkehrosmose gereinigtem Wasser oder ähnlichem rückstandsfreiem Wasser betrieben werden, da er ansonsten in absehbarer Zeit durch die Kalkablagerungen auf den Ultraschallschwingern kaputt gehen würde.

6 Liter die Stunde

3 m Nebel

In den vorherigen Fotos ist deutlich zu sehen, dass der Innenraum der Luftstrombox ein paar cm hinter dem KB 10 verjüngt wurde. Durch dieses wird sichergestellt, dass die Luft sich in die nach hinten offenen Düsen drückt und auch scharf über diese hinwegweht. Ansonsten wird ein aufsteigender Luftstrom erzeugt, da dieser sich von unten über den KB 10 nach oben hinwegdrückt. Der Nebel wird sichtbar bis zu drei Meter in den Raum gedrückt. In dem unteren Foto wurde die Front verkleidet um die Luft etwas düsenmäßig austreten zu lassen, der Nebel wird über drei Meter in den Raum getragen. Dieses ist wichtig damit dieser sich zügig in der Luft verflüchtigen kann. Problematisch ist jedoch der Werkstoff Holz, im oberen Foto kommt dieses nicht zum tragen, da der Aerosolnebel nicht an dem Holz entlangstreicht und dieses somit trocken bleibt. Im unteren Foto benetzt sich jedoch die Schrägplatte etwas. Bei Dauerbetrieb wird etwas Wasser an ihr herunterlaufen. Kunststoff oder Edelstahl wären bessere Materialien, die Luftstrombox müsste dann nur zu einer Ecke mit ein wenig Gefälle auslaufen können um einen Abflussschlauch anbringen zu können. Dann könnte der Schlauch am Überlauf weggelassen werden, da das Wasser in die Luftstrombox und von dieser ablaufen würde.

fertig

Nebel

Im oberen Foto ist der KB 10 in der Luftstrombox zu sehen, dieser wurde die untere Frontplatte entnommen damit das von der oberen Schrägplatte abtropfende Wasser besser ablaufen kann, dieses ist aber nicht viel. Dennoch wurde auch diese Platte im weiteren Verlauf entfern. Hinten rechts im linken Foto ist der Trafo zu sehen der den KB 10 versorgt.

Im unteren Foto sind die gesamten Gerätschaften im Einsatz zu sehen die nun den gesamten Vorraum in eine Nebelwand verwandeln, dass zu sehende Stadium von einer knappen Minute baut sich noch weiter auf.

Dank dieses für die Räumlichkeit überproportionierten Gerätes kann die Luftfeuchtigkeit nun auf ca. 60% oben gehalten werden die ansonsten bei 40% liegen würde. Für wenige Minuten springt diese Befeuchtigungsanlage immer wieder an um dann für 10 bis 30 Minuten zu ruhen.

Das der KB 10 für diese Räumlichkeit sehr groß ist war im Vorfeld bekannt. Dennoch sprechen drei Gründe für diese Gerätegröße:

- Es wird gehofft, diese Gerätschaften in der nächsten, größeren Anlage einsetzen zu können.

- Der Ventilator hat einen Durchmesser von 30cm und kann so auf einer Breite von bis zu 50cm noch optimal arbeiten, selbst die kleinste Stufe genügt schon um den nötigen Luftstrom zu erzeugen.

- In der Situation, dass der Ablüfter hochfährt ist die Raumgröße nicht mehr maßgeblich sondern die Luftmenge die durch diese gesogen wird.

Der Betriebsanleitung des KB 10 ist zu entnehmen, dass die Erzeugung von Aerosolnebel dazu führt, dass die Raumluft sich abkühlt, deswegen wurde auch der Trafo in die Zuluftschneise gestellt um dieses etwas umzukehren wobei dieser nicht viel Wärme erzeugt. Dieser Effekt der Raumabkühlung ist zwar vorhanden aber dieses ist nicht besonders viel. Es ist jedoch davon auszugehen, dass dieser Effekt in Kühlhäusern stärker zum tragen kommt. Energie braucht Masse um fließen zu können und wenn die Luft durch erhöhte Feuchtigkeit mehr Masse hat kann die Kälte auch besser getragen werden. Deswegen sind feuchte kalte Herbsttage schlimmer als noch kältere trockene Wintertage. Durch eine Luftbefeuchtung in Bürotürmen würden aber die Heizkosten nicht extrem steigen müssen.

Mit der größten Hitze im Sommer trägt die Luft genügend Feuchtigkeit, dann wenn diese am kältesten angesogen wird muss diese auch am intensivsten befeuchtet werden. Bei Temperaturen um die 0°C fährt der Ablüfter nur manchmal hoch, dann zieht sich die trockene Luft von Draußen herein die nun direkt befeuchtet wird.

Das Resultat dieser ersten Eindrücke ist, dass dieses Gerät in dieser Situation sinnvoll ist, in einer angenehm temperierten und befeuchteten Luft werden die Pflanzen auch bessere Leistungen bringen, da sie gesünder und saftiger wachsen können. Optimaler als durch einen Ultraschallbefeuchter kann die Luft nicht befeuchtet werden. Vermutlich wären die Erträge in dieser trockenen Winterphase ansonsten zurückgegangen.

Ansonsten ist der KB 10 für die ca. 2500 Watt Blüte und Vorblütekapazität in dem 15m² Zimmer völlig überdimensioniert, ein KB 4 würde den Anforderungen völlig genügen.

Die Kostenaufstellung

Dieses Unterkapitel wird deutlich zeigen, was das Problem an niedrigen Stückzahlen mit hohen Patentkosten im Wirtschaftsraum Deutschland ist.

Der Schwenkventilator mit dem Verbrauch von ca. 33 Watt wird im Bereich von 30€ kosten und ein Hygrostat kostet ca. 75€. Das benötigte Holz, dass im Holzmarkt an der Präzisionssäge von der Fachkraft nach Maß gesägt wurde, kostet ca. 50€.

Ohne Rückstandsfreies Wasser wird der KB 10 nicht lange arbeiten können. Deswegen ist eine Umkehrosmoseanlage aus dem Aquariumsbedarf notwendig die ca. 125€ kostet und ca. 70 Liter gereinigtes Wasser am Tag erzeugen kann. Mit einem Elektrokontaktschwimmer für ca.30€ und einem Magnetventil das ca. 60€ kostet kann der Wasserstand im Wasserfass sich automatisch nachfüllen. Diese Funktionsweise wurde schon erläutert. Mit Steckern, Kabeln und Sonstigem wird der Zwischenbetrag von 400€ erreicht, die Kleinigkeiten läppern sich halt.

Hinzugerechnet werden noch die Preise vom KB 10 der ca. 310 Watt benötigt und dessen Transformator. Den Beträgen von 1651€ und 322€ werden noch die Steuern von 264,16€ und 51,52€ hinzu addiert. Dieses sind dann für den Endverbraucher 1915,16€ + 373,52€ = 2288,68€. Selbstabholer, die wenig Verkaufsaufwand beanspruchen, können, wenn sie nett fragen, einen Rabatt aushandeln, wobei der Restbetrag auf den Cent genau zu bezahlen ist.

Diese Konstellation von Geräten benötigt ca. 350 Watt.

Als Nutzhanf Züchter ist man es gewohnt für manches nicht zum Standartzubehör gehörendes Präparat oder Gerät horrende Preise zu bezahlen und es dann teilweise überhaupt nicht nachvollziehen zu können, inwieweit sich die Investition in das erhaltene Produkt rechtfertigt, da dieses Produkt im Endeffekt nicht viel im Gegensatz zu dem bezahlten Geld ist oder zudem auch nicht so wie angepriesen arbeitet.

Das gute Funktionieren des Ultraschallluftbefeuchters läst diese Frage jedoch etwas verblassen wobei es jedoch wünschenswert bleibt, dass diese Geräte bald bekannter und dann auch preiswerter werden, da sie in vielen Bereichen sinnvoll sind.

Anzumerken bleibt es, dass diese hohe Investition für das kleine Gerät sich nicht in unverwüstlicher Qualität wiederspiegelt. Bei sachgemäßer Handhabung ist der erste Ultraschallschwinger nach ca. sieben Wochen und der zweite nach ca. 13 Wochen anscheinend kaputt, zumindestens arbeiten sie nicht mehr. ( Der KB 10 wird vom Transformator auf 48 Volt und nicht auf 53 Volt versorgt, da dieser durch das Kabel nur zwei Meter und nicht deutlich weiter entfernt ist.) Die Membran ist im unverkalkten Zustand lediglich mit einer leichten Schmierschicht bedeckt gewesen die Fakir Geräten völlig egal ist. Das erste der beiden Fakirgeräte ist, nachdem die Filterpatrone aufgebraucht war, dennoch mit kalkigem Wasser weiterbetrieben worden, der sich auf der Membran ablagernde Kalk ist mit Essig entfernt worden und das Gerät funktioniert nach drei Jahren immer noch.

Von der vernebelten Wassermenge her betrachtet ist das Gerät von Fakir nicht teurer wobei in jedem Gerät sogar schon ein Hygrostat vorhanden ist und ein externer Transformator nicht benötigt wird. Wenn diese Geräte einen Wasseranschluss mit Überlaufstopper hätten, wie der KB 10, könnten sie an eine Leitung angeklemmt werden und müssten nicht mehr nachgefüllt werden.

Ultraschallschwinger

im KB 10

im kleinen Fakirgert

reinigen

In den oberen vier Fotos sind nun die Ultraschall Membranschwinger zu sehen, in den oberen beiden Fotos vom KB 10. In diesem sind jeweils zwei Schwinger in einem kleinen Becken angeordnet, die kleinen Becken werden aneinander montiert und in dem letzten ist ein Schwimmer, der den Füllstand misst und die Wasserzufuhr öffnet oder bei zu wenig Wasser das Gerät erst ausstellt, bis dieses über genügend Wasser verfügt. Oben links im Foto sind die beiden linken Schwinger in den Becken kaputt, beziehungsweise arbeiten nicht mehr. In beiden Fotos sind die Schwinger ungereinigt zu sehen. Ein minimaler Braunalgenbelag liegt auf den ansonsten blanken Membranen, die lediglich auf sich festsetzenden Dreck empfindlich reagieren. Eine gewisse Schmierschicht an Algen stört die Funktionsweise der Ultraschallbefeuchter nicht. In den unteren beiden Fotos ist die Membran des Fakir Gerätes zu sehen, die im linken Foto etwas mit Algen bedeckt ist. Diese Algenablagerungen sind aber auch schon deutlich schlimmer gewesen und waren unwichtig. Im rechten Foto ist die Membran gereinigt zu sehen, Wattestäbchen, die mit etwas Essig getränkt werden können, eignen sich zum reinigen sehr gut. Hunderte Liter Wasser sind in knapp drei Monaten durch den KB 10 vernebelt worden und das durch Umkehrosmose gereinigte Wasser ist so Rückstandsfrei, dass sich auf den Schwingern nicht einmal die Spur einer Kalkablagerung findet. Dennoch sind diese schon zu 20% kaputt und dieses ist inakzeptabel. In anderen Situationen können die Membranen eventuell kaputt frieren, da sie in Kühlanlagen eingesetzt werden und beim vernebeln des Wassers etwas Kälte erzeugen sollen. Dieses wird in einer Räumlichkeit, die auf knapp oder bis zu 20°C beheizt wird nicht möglich sein.

Ansonsten ist der KB 10 in der Luftstrombox eine tolle Sache.

( Der KB 10 Befeuchter hat sozusagen nicht die notwendige Qualität geliefert und somit wäre es besser, auf zuverlässigere Geräte auszuweichen und dieses ist auch möglich. Die Geräte von Fakir können modifiziert werden. Auf Wasserhöhe ist ein kleines Loch in die Außenwand zu bohren durch das überflüssiges Wasser ablaufen kann. Mehrere dieser Geräte können nun in eine ein wenig schräg stehende Wanne gestellt werden, in der in der untersten Ecke ein Ablauf installiert wird. (Solcherlei Kleinkram kann in einigen Baumärkten gekauft werden.) Unten an den Abfluss kann nun ein Schlauch installiert werden, der in das Quellfass zurückläuft. Aus diesem wird nun Wasser durch die Pumpe einer Gardena Urlaubsbewässerung angesogen von der aus das Wasser nun auf die einzelnen Ultraschallbefeuchter verteilt wird. Da die Pumpe wegen der eingebauten Zeituhr immer nur eine Minute auf 24 Stunden läuft soll zur Pumpe noch ein Multifunktionsrelais integriert werden, das auf zwei bis drei Minuten gestellt werden kann.

Der Wasserstand in dem Ultraschallbefeuchter muss nicht auf der höchsten Stufe sein, er kann zwischendurch auch etwas sinken, die Pumpe muss nicht durchlaufen. Vor die gesamte Elektroinstallation kann nun noch ein Hygrostat wie auch bei dem KB 10 und dessen Lüfter in das Kabel einer Dreiersteckdose vorgeschaltet werden, damit die Pumpe nicht pausenlos durcharbeitet und weil ältere Ultraschallbefeuchter von Fakir beginnen können, auch in der Ruhepause Strom zu verbrauchen und dieser besser gespart werden soll.

Es kann auch von einem höheren Tank das Wasser in die Ultraschallbefeuchter durch einen angepiekten Schlauch tropfen und durch diese in ein unteren Tank laufen, um aus diesem über Schwimmer angesteuert nach oben gepumpt zu werden. Der obere Tank würde dann von einer Umkehrosmoseanlage gespeist werden, die über Schwimmer und Magnetventil angesteuert wird. Damit der Tank nicht überläuft muss der Schwimmer so justiert werden, dass auf den Höchststand für die Umkehrosmoseanlage noch das Wasser aus dem unteren Auffangtank mit in den oberen Tank passt.

Diese Vorgehensweise ist mal wieder eine etwas provisorische Notlösung aber wenn die Ultrschallschwinger zu wenig Wasser hätten, würden sie aufhören zu laufen und somit nicht kaputt gehen. Leider ist diese Möglichkeit nicht so schön, wie der KB 10 in der Luftstrombox aber die Fakir Geräte scheinen langlebiger zu sein, leider benötigen sie fast doppelt so viel Strom auf die vernebelte Wassermenge im Vergleich zum KB 10.

Wenn auf diese Methode zurückgegriffen wird soll erst ein Fakirgerät zum testen verwendet werden um sehen zu können, ob die Umsetzung der Theorie in die Praxis gelingt. Bei einem Gelingen können weitere Geräte nachträglich integriert werden. Auch für diese Vorgehensweise wird unbedingt durch Umkehrosmose gereinigtes Wasser benötigt.

Es gibt aber auch zeitweise Ultraschallbefeuchter in Growshops zu kaufen. Diese sind in Schwimmer eingelassen. Man kann diese Befeuchter in einen grossen Zementkübel geben, den man mit umkehrosmose gereinigtem Wasser füllt. Über ein Hygrostat können so mehrere dieser Befeuchter angesteuert werden. Förderlich ist es, wenn ein Ventilator über den hoch gestellten Zementkübel hinweg weht. Leider gibt es diese Geräte nicht immer und nicht überall zu kaufen aber das gute ist, dass man die Ultraschallmembranen in ihnen austauschen kann.

Man kann natürlich auch mit einem Zerstäuber arbeiten, aber man wird das Problem haben, dass ein Teil des Nebels sich setzen wird, so dass man auf die Pflanzen vernebelt oder in eine Teichfolienwanne im Vorraum. )

Der KB10: Totalausfall

Ein halbes Jahr ist vergangen in dem der KB10 die Luft für die Blüte und Vorblüte angenehm befeuchtete. Durch dieses wuchsen die Pflanzen durchweg saftiger und gesünder als wenn die Zuluft in der kalten Jahreszeit erst deutlich erwärmt wird und dabei sehr trocken wird. Drei der Ultraschallschwinger waren bereits kaputt aber die restlichen liefen noch. Es war geplant, im schwülen Sommer, in dem eh nicht befeuchtet wird, das Gerät über die Garantie warten zu lassen. Bei der Sommerwärme wird intensiv gelüftet, so dass die befeuchtete Luft sowieso direkt zum Fenster hinausgeblasen wird. Außerdem ist die Luft mit bis zu knapp 50% feucht genug.

Nun fiel erst einmal auf, dass der KB10 nicht mehr gearbeitet hat, da dass Wasserfass lehr war. Das Magnetventil, über das dieses gefüllt wird, ist defekt. Nach dem Füllen des Fasses versagte der KB10 dennoch den Dienst und wurde zur Instandsetzung eingeschickt. Es sind alle Sicherungen und Transistoren der zehn Ultraschallschwinger verbrannt. Dieses kann an Spannungsspitzen im Netz oder an einer unzureichenden Wasserversorgung liegen. Obwohl es zuerst so aussieht, als ob es an einer unzureichenden Wasserversorgung liegt, da der Quelltank lehr war wird dieses nicht die Ursache sein. Der KB10 verfügt über eine Abschaltautomatik, wenn das Wasser ausgeht stellt das Gerät den Betrieb ein. Da die zehn Schwinger in fünf Kammern liegen, die jeweils in die nächste überlaufen müssen und der Füllstandmesser in der letzten Kammer liegt, würden auch zuerst die letzten beiden Ultraschallschwinger in dieser letzten Kammer kaputtgehen, es waren aber der zweite, dritte und vierte von hinten. Zu diesem wurde mit dem reparierten Gerät ein kleiner Test durchgeführt. Der Quelltank mündet mit einem Druck von über 0,05 Bar in den KB10 der nun zehn Minuten am Stück lief. Nun müsste in der hinteren Kammer der Wasserstand unter dem Höchststand liegen, wenn dieses zum versorgen des Gerätes nicht reicht. Dieses ist nicht so gewesen, der Wasserstand war auf höchster Stufe.

Somit kann nun angenommen werden, dass die tragende Ursache für den schrittweisen Ausfall des Befeuchters Stromspitzen im Netz gewesen sind. Dieses erscheint sogar sehr logisch, da in unmittelbarer Nähe des Gerätes jeden Tag 2000 Watt Blüte und 500 Watt Vorblüte Beleuchtung angeht. In dieser Millisekunde, in der die Leuchtmittel gestarten werden verursachen sie eine Spannungsspitze. Wenn nun gleichzeitig der KB10 läuft wird dieser durch diese belastet. Es handelt sich halt um empfindliche Feinelektronik.

Eigentlich müsste dieses dem Hersteller bekannt sein, da diese Geräte auch in anderen Situationen demselben Problem ausgesetzt sein können. In der Kältetechnik werden solche Spannungsspitzen vermutlich durch Kühlaggregate verursacht und in anderen Industriebereichen werden auch starke Verbraucher eingesetzt. Die kleinen Raumbefeuchter von Fakir scheinen solche Probleme nicht zu haben und gegen Spannungsspitzen im Netz recht resistent zu sein.

Zumindest kann zu diesem Problem Abhilfe gefunden werden. In der Elektrotechnik gibt es so allerlei Geräte und auch zu diesem Problem kann eine einfache Lösung gefunden werden. Es gibt spezielle Steckdosen, die über einen Überspannungs- und Blitzschutz sowie über einen Entstörfilter verfügen. Diese Techniken gibt es auch zur festen Installation in Sicherungsschränken. Diese Steckdosen werden den zu schützenden Geräten vorgelagert. Die Geräte werden nicht nur vor Überspannungen geschützt sondern auch vor hochfrequenten Störungen, die z.B. durch die Stromstöße der Beleuchtung hervorgerufen werden.

Auf dem folgenden Foto ist die Safety-Box Premium sowie die Steckleiste der Firma Brennenstuhl zu sehen.

Spannungsschutz

Die beiden zu sehenden Geräte üben dieselbe Funktion aus: sie schützen vor Spannungsspitzen und glätten den Strom. Wenn sie Strom erhalten leuchtet bei beiden Geräten die grüne Leuchte. Sobald der Spannungsschutz defekt ist wird bei der Steckdose das rote Licht leuchten und bei der Steckleiste das grüne Licht erlöschen. Dieses wird vermutlich nicht so schnell passieren wobei die Steckleiste noch über eine Sicherung verfügt, die manuell gewechselt werden kann. Ansonsten versprechen die Hersteller, dass diese Geräte beim einschicken repariert werden und nach Ablauf der Garantiezeit wird dieses vermutlich deutlich billiger sein, als ein neues Gerät für 30 bis 50€ zu kaufen. Die Steckdose wird der Steckleiste vorgeschaltet um den Strom durch beide Geräte zwei mal zu glätten, damit der KB10 zukünftig optimal gesichert ist. Nun bleibt zu hoffen, dass dieses Gerät Jahrelang reibungsfrei arbeiten wird.

Es werden auf dem Growmarkt wieder Ultraschallbefeuchter angeboten, die billiger sind als der KB10. Mit diesen wird es eventuell ähnliche Probleme geben. Die Membranen können zwar ausgewechselt werden aber wenn dieses zum Dauerproblem wird währe es sinnvoll, solch eine gesicherte Steckdose vor die Geräte zu installieren. Diese Geräte glätten den Strom nicht nur zu den Geräten hin sondern auch von diesen weg. Wenn nun solch eine Steckdose den Armaturen vorgelagert wird werden diese mit ihren Stromspitzen deutlich milder in das Netz treten.

Wenn einem in direkter Nachbarschaft zu einigen starken Armaturen ständig Elektrogeräte kaputt gehen können diese Schutzsteckdosen Abhilfe verschaffen. Oder wenn befürchtet wird, dass die Techniker des Stromanbieters nach Schaltimpulsen von mehren Armaturen, die gleichzeitig geschaltet werden, suchen, die alle 24 Stunden auftreten können diese „Stromglätter“ diese Schaltimpulse „glätten“, so dass diese vermutlich nicht mehr feststellbar sind. Wenn der Stromanbieter feststellt, dass er viel mehr Strom in das Netz einspeist als wie im bezahlt wird kann es passieren, dass dieser versuchen wird, die „Zapfer“ die vor ihrem Stromzähler eine Abzweigung legen aufzuspüren. Wenn zum Sicherungskasten hin der Strom nicht unterbrochen wird kann die Abzweigung nur mit Strom auf der Leitung gelegt werden, die Gummistiefel, der Gummimantel und die Gummihandschuhe werden einem ungeschickten Handwerker dann eventuell nicht helfen können, dem Laien ist von solchen Installationen sehr abzuraten und auch ansonsten ist es schöner, seinen Strom zu bezahlen. Der regionale Stromanbieter ist dann aber eventuell zu neugierig, weswegen soviel Strom verbraucht wird. Dann ist ein anderer Stromanbieter zu wählen, der überregional arbeitet und nur viel verkaufen möchte und dann keine dummen Fragen stellt, solange die Rechnung bezahlt wird.

http://www.hanftube.de/download.html

Link zum Downloadbereich.

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