Trotz Urteilsspruch möchte Bauer weiter Hanf anpflanzen
Am Mittwoch ist der Hanfbauer André Fürst wegen Zuwiderhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 29 Monaten Gefängnis und 150 000 Franken Busse verurteilt worden. Er hat in Murten Hanf angebaut und zu Produkten verarbeitet, welche er weiterverkauft hat. «Ich fühle mich nicht schuldig», erklärt Fürst der «Freiburger Nachrichten» nach der Verhandlung. Vor Gericht erschien der Angeklagte in einem Anzug aus Hanf und unterstrich damit seine Aussagen, wonach man mit dem Naturrohstoff vielfältige Anwendungsmöglichkeiten habe. Fürst verkaufte Hanf vor allem für therapeutische Zwecke. Kranke Menschen hätten sich laut Fürst mit Hilfe des Krautes Linderung von ihren Leiden verschafft. Trotz des Urteils möchte er mit dem Hanfgeschäft weitermachen. Fürst wurde vor allem bekannt durch seine « Hanf-Expo», welche parallel zur Landesausstellung auf seinem damals gemieteten Bauernhof stattfand. hs