Zug - Die Patrouillen werden damit ausgerüstet. Der Kanton Freiburg führt für die Westschweiz eine Studie durch.
Schweizer Premiere
Die Zuger Polizei führt definitiv einen Drogenschnelltest in ihr Arsenal ein. Der Apparat, welcher bereits häufig in Deutschland im Einsatz ist, erlaubt, kleinste Mengen an Cannabis, Kokain, Ecstasy oder Opiumderivaten im Speichel oder im Schweiss nachzuweisen. Leicht anzuwenden, benötigt der Tester wenig Platz und gibt die Ergebnisse in wenigen Minuten. Alle Zuger Polizeipatrouillen werden damit ausgerüstet werden. Ein erfolgreicher Versuch wurde von einer Arbeitsgruppe der Innerschweizer und Tessiner Strassenpolizeien durchgeführt. Ein positiver Test führt, wie beim Alkoholtest, nicht dazu, den Fahrausweis einem unter Drogen stehenden Fahrer sofort zu entziehen. Die Prozedur sieht vor, dass zusätzlich Blut- und Urinproben durchgeführt werden müssen, um die ersten Testergebnisse zu bestätigen. Die Freiburger Kantonspolizei führt ihrerseits Tests durch, dies für die Kantone der Romandie. Es wurde aber bis jetzt kein Beschluss zu einer definitiven Einführung des Gerätes gefasst.