"internationalen Arbeitsgruppe Südwest zur Bekämpfung des Rauschgifthandels"
13.06.07
In der Arbeitsgruppe sitzen Experten aus den für die Drogenbekämpfung zuständigen Behörden der Schweiz, Deutschlands, Frankreichs, Österreichs, des Fürstentums Liechtenstein und der USA. Besonderes Augenmerk legten die Mitglieder an der diesjährigen Tagung auf Cannabis, wie sie mitteilten.
Diese Droge sei zur Zeit besonders begehrt und weit herum verfügbar. Die immer mehr professionell in Indoor-Anlagen angebauten Pflanzen seien heute deutlich wirksamer als früher. Damit steige das Gefährdungspotential vorab für junge Leute.
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe wollen dieser Entwicklung mit gemeinsamen, aufeinander abgestimmten Bekämpfungskonzepten begegnen. Zunächst vereinbarten sie den Austausch von bereits bestehenden Konzepten für Fahndung und Ermittlung.
Gemeinsame und koordinierte Fahndungs- und Kontrollmassnahmen, wie sie früher beschlossen worden sind, hätten sich bewährt, heisst es in der Mitteilung. Waren sie bisher auf Strasse und Schiene beschränkt, sollen sie künftig auch auf das Wasser ausgedehnt werden. Dies betrifft namentlich Rhein und Bodensee.
P.S.
Drogen werden immer billiger: Polizei machtlos
http://www.diepresse.com/home/panorama/oesterreich/309138/index.do
So haben der Wiener Suchtmittelstudie zufolge bereits 39 Prozent der 15- bis 29-Jährigen bereits mindestens einmal Cannabis konsumiert. ...
Drogen werden immer billiger
http://derstandard.at/?url=/?id=2910962
Polizeimaßnahmen greifen kaum. Die Polizei versagt weltweit - auch in Österreich - beim Drogenproblem.